Woche 10: Zwischenseminar

Im Fußballtraining der Ramblers läuft es für mich sehr gut: Mir macht das Training Spaß und das super sympathische Trainerteam und meine Mitspielerinnen tragen dazu bei, dass es mir bei den Ramblers sehr gefällt! Mittlerweile hatten wir schon einige Freundschaftsspiele, leider waren die Ergebnisse noch nicht so gut. Aber wir haben noch eine Weile Zeit, daran zu arbeiten: Die Liga fing nämlich nicht wie eigentlich geplant im September an, sondern Mitte Februar. D.h. es ist noch genug Zeit, an einigen Dingen zu arbeiten. Ich hoffe auch, dass im neuen Jahr sich die Trainingsmoral noch verbessert: Momentan sind wir meistens nur zwischen drei und sieben Spielerinnen im Training, worunter auch das Trainieren von Spielformen leidet, wofür man deutlich mehr Spielerinnen bräuchte…

Am Donnerstag, den 7.11.19 haben uns Ulla, Julia Colter und Chris (beide vom ASC Göttingen von 1846 e.V.) an der Môreson besucht. Nachdem sie ein wenig bei uns im Sportunterricht zugeschaut hatten, haben sie sich noch mit unserer Schulleiterin unterhalten, um zu schauen, wie es bei uns so im Projekt läuft und wie es uns geht.
Am Donnerstagnachmittag war es soweit: das erste Zwischenseminar stand an. Wie auch schon das Seminar zu Beginn meines Freiwilligendienstes fand auch dieses Seminar in Windhoek an. Für mich war das ziemlich praktisch, weil die Anreise lediglich aus einer fünfminütigen Taxifahrt bestand. Das Zwischenseminar wurde mit einigen Sport- und Teamspielen begonnen, bevor es Abendessen gab. Am Freitag haben wir viel Zeit damit verbracht, uns intensiv über unsere Projekte auszustauschen, indem wir das jeweilige Projekt, aktuelle Herausforderungen und unsere Ziele in den Einsatzstellen der Gruppe vorgestellt haben. Obwohl wir alle einen grobe Ahnung hatten, was die anderen in ihren Projektstellen machen, waren doch viele Neuigkeiten dabei. Außerdem war es sehr hilfreich zu sehen, dass die anderen vielleicht genau dieselbe Schwierigkeit oder Herausforderung haben und man konnte so gemeinsam über eine mögliche Lösung nachdenken. Den Samstag haben wir an der Basketball Artist School mit Ramah verbracht, mit dem wir uns bereits bei unserer Ankunft in Windhoek mit der Verbindung von Sport und Bildung beschäftigt hatten. Im Grunde haben wir uns genau mit demselben Thema befasst, nur mit dem großen Vorteil, dass wir jetzt alle schon in unsere Einsatzstellen waren und die SchülerInnen kennen. Das hat v.a. bei dem praktischen Teil vieles erleichtert. Am Sonntag haben wir uns intensiv mit den „Sustainable Development Goals“ der UNO auseinandergesetzt. Dabei ging es nach einer Gruppendiskussion v.a. um die praktische Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und wie wir in unseren Einsatzstellen an einem der 17 Ziele arbeiten können. Außerdem hatten jede*r ein Einzelgespräch mit Julia, bei dem es v.a. darum ging, zu erzählen, wie es einem geht und ob es irgendwelche Probleme oder Schwierigkeiten gibt. Am Sonntag Nachmittag mussten die Freiwilligen aus dem Norden Namibias auch schon wieder mit dem Intercape zurückfahren, da sie eine lange Heimfahrt vor sich hatten. Für alle anderen ging es erst Montag Vormittag wieder zurück in die jeweiligen Städte. Insgesamt war es sehr cool, alle Freiwilligen wiederzusehen, sich miteinander auszutauschen und wieder auf den neuesten Stand der Dinge gebracht zu werden!

Bis bald!

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